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Ellenbogen

13. September 2019 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: RyanMcGuire, unsplash.com

Was Jesu mit einer aktuellen Studie zu tun hat

Es ist wieder einmal eine Studie, die es ohne Mühe geschafft hat, bis ins Zentrum der Nachrichtenwelt zu gelangen. ‚Gegenstand‘ der Studie ist der Mensch in der Mitte der Gesellschaft. Im Fokus stehen die Menschen zwischen dem 30. Bis 59. Lebensjahr.

Nach ihrem Befinden wurde die Generation befragt, die gleichzeitig zur arbeitenden Bevölkerung gehört, Kinder großzieht und auch die eigenen Eltern pflegt.

Kommt die Studie grundsätzlich zu dem Ergebnis, dass man/frau das Gefühl hat, dass es einem persönlich gut geht, kommt die Gesellschaft denkbar schlecht weg.
81% der Befragten gaben an, dass sie den Eindruck haben, dass die Aggressivität in unserem Land zunimmt. 73% stellen einen weit verbreiteten Egoismus fest. Als Beleg für diese Wahrnehmung wird der Straßenverkehr genannt. Neun von 10 Befragten berichten von rücksichtslosem und aggressiven Verhalten der Verkehrsteilnehmer.

In den Schlagzeilen wird immer wieder der Begriff Ellenbogen-Gesellschaft als Aufmacher verwandt. Aufhorchen lässt die Tatsache, dass es sich bei den Befragten nicht um eine Minderheit in der Gesellschaft handelt. Es sind auch nicht die Alten, die Reichen, Konservativen oder die üblichen Meckerköpfe, die sich so vernichtend äußern. In Ost und West wird einvernehmlich festgestellt, dass sich der soziale Zusammenhalt abgeschwächt hat.

Was nun? Zur Kenntnis nehmen, Augen zu und durch? Oder das ganze mit einem: „habe ich doch schon immer gewusst“, kommentieren?

Wie wäre es, wenn diejenigen, die den sozialsten aller Menschen, Jesus, zu ihrem Vorbild gewählt haben, den Unterschied machen würden?
Wie wäre es, wenn wir dem Trend der Ellenbogen-Mentalität bewusst, ohne eine versteckte Agenda, also einfach nur so, einen Kontrapunkt entgegen setzen würden?

Dann würde unser Land sich mit Sicherheit nicht in eine Wohlfühloase verwandeln. Aber es würde in unserem Umfeld genau das geschehen, was Jesus so wichtig war, es würde sich ein menschlicher Lebensstil ausbreiten, der dem göttlichen Ideal entspringt, der auf IHN hinweist. Würden wir seine geniale Anleitung nehmen, könnten wir etwas ändern! (Matthäus 5)

Eine gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

 

 

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