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Angedacht - Fragezeichen

05. April 2019 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: milivanily - pixabay.com

Gedanken über Bemühungen und Ergebnisse

Das kennt wohl jeder: Man/frau kommt müde und kaputt von der Arbeit nach Hause. Während man den Tag noch einmal in seinen Gedanken an sich vorbeiziehen lässt, kommt plötzliche dieses dicke, fette Fragezeichen.

So ein Fragezeichen kann uns schon mal herausfordernd durcheinander bringen, als ob es uns fragen will: „Hey, was hast du heute eigentlich geschafft?”

Ab und zu ertappe ich mich dabei, mich von der Frage gefangen nehmen zu lassen. Ganz schnell meldet sich vehement das schlechte Gewissen. Den Rest kennt wahrscheinlich jeder, wenn auch in unterschiedlichster Ausprägung.

Vor einiger Zeit hat mal jemand gesagt, dass man/frau, unabhängig von der empfundenen Leistung, auch mal ganz bewusst die tatsächliche Leistung (und nicht so sehr das gewünschte Ergebnis) betrachten sollte. Dann wäre statt dem Frust durchaus auch mal ein sich auf die Schulter klopfen dran. Als Begründung für diesen Tipp wurde erklärt, dass in den meisten Fällen (Ausnahmen bestätigen natürlich, dass es eine Regel gibt), in unserem Kopf das Ergebnis zählt, nicht unbedingt der Weg, und schon gar nicht die damit verbundene Arbeit, die zu dem Ergebnis geführt hat.

Wie ist das eigentlich mit den Bemühungen im Verhältnis zu Gott? „Nein, in die Falle tappe ich jetzt nicht“, denkst du?

Dass es bei Gott kein Leistungsdenken gibt, dass ist schon klar und soll an dieser Stelle auch nicht neu in Frage gestellt werden.

Der Gedanke beschleicht einen aber immer wieder, dass die steten Bemühungen, Entscheidungen mit IHM neu zu treffen, mit der Frage enden, warum das schon wieder nicht geklappt hat.

Ich bin mir absolut sicher, dass Gott unser Dilemma sieht und darum weiß. Deshalb bin ich von Herzen dafür dankbar, dass er uns seine Gnade zuspricht, weil er uns kennt und trotzdem liebt! (2 Thess. 2, 16f)

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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