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Angedacht - Rückfahrkamera

15. März 2019 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: Peggy und Marco Lachmann-Anke, pixabay.com

Was ich für die Nachfolge von der Technik lernen kann

Bei einem Freund sitze ich in seinem neuen Auto. Der Blick auf die zahlreichen, übersichtlich angeordneten Armaturen überdeckt meine Wahrnehmung der Gerüche von Kunststoff, Leder und allem, wonach ein neues Automobil heutzutage so riecht. Der eingelegte Rückwärtsgang entlockt mir dann ein erstauntes WOW!

Die Rückfahrkamera macht den Blick nicht nur auf den hinteren Bereich des Autos frei. Der Monitor bietet dem Fahrer sogar eine 360° Rundumsicht. Damit aber nicht genug. Der geteilte Bildschirm zeigt sogar die Vogelperspektive.

Nach einem ersten Staunen frage ich mich, wo denn wohl die Kamera ist, die diesen Blick ermöglicht.

Inzwischen weiß ich, dass die 360°-Sicht im Bordcomputer umgerechnet wird, um dem Betrachter so als Ergebnis diese Perspektive anbieten zu können.

Szenenwechsel! Ich sitze in einem Gremium mit Menschen zusammen, die sich über ein Ereignis austauschen, um sich ein abschließendes Bild zu machen. Das Ziel der Beratung ist eine grundsätzliche und tragfähige Regelung für die Zukunft zu finden.

Nachdem die Argumente ausgetauscht, Pro und Contra erörtert sind, ist es die Äußerung eines Teilnehmers, die alles bisher Gesagte in ein komplett neues Licht stellt.

In solchen Momenten hätte ich gerne solch eine 360° Rundumsicht. Würde ich am liebsten die Vogelperspektive einnehmen, um einen noch besseren Überblick zu bekommen.

Paulus hat in einem Brief an die Gemeinde in Thessaloniki (1. Thess 5, 16ff) eine Art 360° Umsicht formuliert, die uns heute helfen kann, unser Leben, Dinge, Ereignisse, Pläne usw. in einer besseren Perspektive zu sehen, um dann final festzuhalten: „Prüft aber alles und das Gute behaltet!“

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine gute Rundumsicht und eine

gesegnete Zeit!

Manuel Bendig

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