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Schlemmen und Schlammen in Kroatien

29. November 2018 15:35 von Rubina Kukic | Kategorie: BW

Sommerfreizeit 2018 Kroatien

„One by one! Go right, go right!“, höre ich den Kanuführer etwas weiter vorne rufen, während wir den rauschenden Fluss entlang fahren. 35 Kanus mit etwa sechzig Teenies sind samt Leitern und Gepäck inmitten der wunderschönen Natur Kroatiens unterwegs. Als das Wasser immer unruhiger wird, atme ich tief ein, hebe mein Paddel in die Luft und fahre den drei Meter hohen Wasserfall hinunter ... Vor wenigen Monaten noch hatte ich gedankenverloren den blauen Flyer in der Hand gehalten und mich gefragt, ob es die richtige Entscheidung sein würde, an der Teeniefreizeit vom 26. August bis 6. September teilzunehmen. Wie würde das Programm, die geistlichen Inputs und die Gemeinschaft sein? Sollte ich es zum ersten Mal wagen? Zögerlich meldete ich mich schließlich an. Als wir die Autobahn knapp tausend Kilometer Richtung Süden entlang fuhren, wusste keiner von uns, was uns auf der Halbinsel Vir erwarten würde. Wir hatten zu jenem Zeitpunkt keine Ahnung, dass uns die Fahrten im vollen Bus (wortwörtlich) immer mehr zusammenschweißen würden und ein wunderschöner Urlaub mit Gott und neuen Freunden auf uns wartete. Heute stehen mir die Erinnerungen der Sommerfreizeit noch lebendig vor Augen: Das Eis- und Pizza-Schlemmen während unserem Stadtbummel in Zadar, das Dessert-Turnier, bei dem in Gruppen der kreativste und leckerste Nachtisch gezaubert wurde, die entspannte Zeit am Strand sowie das Volleyballturnier oder die Abende in unseren Zimmern, an denen wir einfach nur Spaß hatten, ohne an Schule denken zu müssen. Auch das Schlammbaden in einer Art „Schlammbecken“ am Strand wurde zu einer, sagen wir mal, „interessanten“ und mindestens genauso lustigen Erfahrung. Neben all den besonderen Aktivitäten kam auch die Zeit mit Gott nie zu kurz. „Komisch ...“, bemerkte während der Freizeit ein Freund, „immer wird in den Workshops genau das angesprochen, womit ich gerade zu kämpfen habe.“ „Der Positiv-Workshop hat es mir angetan“, erzählte mir etwas später meine Freundin und berichtete, wie das positive Denken, das im Workshop zur Sprache kam, ihr in ihrem Alltag geholfen habe. Die gemeinsamen Andachten, die sicher den einen oder anderen von uns ein Stück weit auf seinem Weg mit Gott begleitet haben, werde ich in mindestens genauso guter Erinnerung behalten wie all die neuen Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden sind. So ist wohl ein Urlaub mit Gott – viel schöner, als man ihn sich vorstellen kann.

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