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Angedacht - Adventskranz

01. Dezember 2017 11:45 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: http://www.gymnz.sk

Gedanken zu einem alten Brauch

Mal ehrlich, hast du eine Ahnung, wieso die Menschen in unserem Land in den letzten Tagen die Geschäfte stürmten, um Adventkränze- oder Gestecke zu kaufen?

Eine Erklärung wäre, dass im Jahr 1839 Pastor Johann Hinrich Wichern in einem alten Bauernhaus ein Kinderheim eröffnet hat. Hier sollten Kinder und Jugendliche, die ohne ein Zuhause lebten, zu essen bekommen und neben einem Dach über den Kopf, eine christliche Erziehung erhalten.

In der Adventszeit wurde ihm immer wieder die Frage gestellt, wie lange es denn noch bis Weihnachten dauern würde. Die Antwort des Pastors war ein zwei Meter großes Wagenrad, aus dem er einen kreisrunden Leuchter fertigte. Darauf stellte er 23 Kerzen: 19 kleine in rot für die Werktage und 4 große, weiße für die Adventssonntage. Dann pflegte er zu sagen: „Mit jedem Tag im Advent kommt etwas mehr Licht in Euer Leben und in unsere Welt.“

Ob die Menschen heute auf das Weihnachtsfest warten, oder nur eine Möglichkeit gefunden haben, es sich in der dunklen Jahreszeit gemütlich zu machen, ist erst einmal zweitrangig!

Dass der ursprüngliche ‚Adventkranz’ 23 Kerzen hatte, muss man auch nicht zwingend wissen.

Aber, dass Jesus geboren wurde, um uns zu erlösen, und dass er für uns sein Leben gegeben hat, damit wir eine neue Chance haben mit Gott die Ewigkeit zu verbringen, das ist ein eine gute, ja die wichtigste Botschaft überhaupt, an die wir immer denken sollten.

In diesem Sinne wünsche ich uns eine gesegnete ‚Adventszeit’ die nicht von einem Kranz oder Kalender bestimmt wird, wohl aber mehr Licht in das Leben und die Welt bringt!

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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