News

Angedacht - Friedensnobelpreis

06. Oktober 2017 10:58 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: unbekannt

Gedanken zum Frieden

Gespannt warten etwa 200, für den Friedensnobelpreis 2017 nominierte Personen, Verbände und Organisationen auf den Moment der Bekanntgabe des diesjährigen Preisträgers.

Wie jedes Jahr werden die Menschen über die Wahl ganz unterschiedlich denken. Hat doch jeder irgendwo eine ‚Leiche im Keller’. Und überhaupt, wo sind die Preisträger, des täglichen Lebens. Die, die von ihrem Einsatz für den Frieden vor der Haustür kein großes Buhei machen?

Jesu hat seinen Jüngern ein großartiges Abschiedsgeschenk übergeben: „Was ich euch hinterlasse, ist mein Frieden. Ich gebe euch einen Frieden, wie die Welt ihn nicht geben kann.“ (Joh 14,27)

Er verspricht seinen Nachfolgern einen Frieden, der tiefer ist, als jeder menschliche Frieden es je sein könnte. Paulus beschreibt diesen Frieden später als einen, der „höher ist, als alle Vernunft“. (Phil 4,7).

Warum gelingt es uns Menschen angesichts dieses Angebotes nicht, in den eigene Reihen Frieden zu halten, oder gar zu stiften?

Zu schnell wird der Frieden von Ärger, Auseinandersetzungen und einseitige Sichtweisen bedroht und nicht selten gänzlich zerstört.

Weltweit, aber auch in unserer unmittelbaren Nähe benötigen wir den Frieden, von dem Jesus redet! Weil sein Frieden weit über unser Friedensverständnis hinaus geht.

Dennoch ist es uns Menschen nicht unmöglich, aus dem göttlichen Frieden heraus das Abschiedsgeschenk Jesu, an unser Umfeld weiterzugeben. Weil sein Frieden uns dazu befähigt, unabhängig von den Umständen und Situationen.

Gottes Friede ist kein billiger Trost. Durch das Opfer seines Sohnes hat er einen unermesslichen Wert erhalten. Gott hat es sich etwas kosten lassen, uns diesen Frieden zu schenken.

Lasst uns (auch ohne Nobelpreis) seine Friedensstifter sein!

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

teilen |

zurück zu News