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Angedacht - Elefantenrunde

29. September 2017 12:00 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW

Foto: baxel

Was man von Politikern ‚lernen’ kann

Nach der Wahl ist vor der Wahl! Ein Spruch, der wieder einmal, teils leise, hinter vorgehaltener Hand, teils lautstark vor laufenden Kameras zum Besten gegeben wurde.

Getreu dieses Mottos teilt der bisherige Koalitionspartner in seiner ersten Stellungnahme   zum schlechten Wahlergebnis mit, dass er in die  Opposition wechseln werde. Kopfschütteln, Häme und jede Menge Kritik waren die Folge.

In den Gesprächs- und Diskussionsrunden waren es die Politiker aller Parteien, die sich gegenseitig ins Wort fielen, sich wortreich, nicht selten herablassend, über die eigenen Gewinne und Verluste der anderen ausließen.

Wohl wissend, dass Wahlen und ihre üblichen Begleiterscheinungen eine eigene Sprache und typische Verhaltensmuster mit sich bringen, bleibt eine Gedanke übrig, der mir in dieser Woche mehrfach begegnete.

Bei aller Unterschiedlichkeit und Konkurrenz  zeichnen sich  alle ‚Kontrahenten’ durch ein enormes Maß an Respektlosigkeit aus.

Respekt klingt nach einer coolen Wortschöpfung eines Rappers. Ist es aber nicht! Schon der antike Philosoph Sokrates hatte sich seinerzeit über respektloses Verhalten von Schülern gegenüber dem Meister beklagt.

Zugegeben,  Respekt kommt als Begriff nicht in der Bibel vor. Geschweige denn, dass Jesus diesen Begriff benutzte. Aber unmissverständlich beschreibt die Bibel ein von Gott gewünschtes Verhalten, dass dem Gegenüber Respekt zollt.

Nicht zuletzt geht es bei der Aussage Jesu in Matthäus 22 darum, Gott gegenüber Respekt zu zeigen, indem man seinen Willen als bindend respektiert.

Das von Jesus ein respektvolles Verhalten gegenüber dem Mitmenschen, unserem Respekt gegen Gott gleichgestellt wird, zeigt die Bedeutung für Gott auf .

Wenn Jesus in diesem Zusammenhang das Wort Liebe benutz, geht es ihm nicht um ein Gefühl, um Sympathie oder eben auch nicht!

Es ist vielmehr (m)eine Entscheidung, die gefragt ist.

Machen wir es wie Jesus, zeigen wir seinem Vater und den Menschen unsere Wertschätzung und unsere Liebe, in dem wir sie  respektieren.

Eine gesegnete Zeit

Manuel Bendig

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