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Angedacht - Balance

17. Februar 2017 11:15 von Manuel Bendig | Kategorie: Hansa, NIB, BW, NRW, Jugend, MRV

Foto: Dietrich Schneider - pixelio.de

Vom Umgang mit den wirklich wichtigen Dingen des Alltags

„Das muss ich dringend noch erledigen!“, ein Satz den jeder von uns mit der ein oder anderen Variante schon gedacht und auch gewichtig  ausgesprochen hat.

Wir unterscheiden bei den Aufgaben und Herausforderungen des Alltag zwischen dringend und wichtig. Wobei Dingendes noch lange nicht wichtig sein muss.

Welche Kriterien wir anwenden, um unser Tun zu organisieren,  hängt dabei ganz von unseren Entscheidungen ab, mit denen wir unser Leben meistern.

Die Liedermacherin Balbina ist mir dieser Tage ‚über den Weg gelaufen’. In einem Artikel über ihre Arbeit mit Texten bin ich auf Gedanken gestoßen, die mich haben inne halten lassen.

In ihrem Lied ‚Langsam Langsamer’ beschreibt sie einen Trend, den ich nicht nur bei mir wiederentdecke. Sind wir im Stress, weil wir mit den Prioritäten, dem Unterschied zwischen dringend und wichtig, nicht hilfreich umgegangen sind, dann neigen wir dazu eine Vollbremsung unseres Lebens hinzulegen, als hätten wir das ABS-System erfunden. Und ich frage mich, warum ich/wir immer gleich so in Extremen agieren.

Die Fragestellung der Sängerin ist zugleich eine mögliche Antwort. „Halt, wir sprinten in den Stillstand! Warum werden wir nicht langsamer?“

Im Bewusstsein dessen, dass unsere Zeit, die Arbeitswelt und auch die Freizeit immer schnelllebiger geworden ist und ihre Endgeschwindigkeit noch lange nicht erreicht hat, möchte ich mir/uns das Wort dem weisen Salomo aus Prediger 3 in Erinnerung rufen.

Keine Sammlung von Informationen, die uns nicht schon Zeit unseres Lebens bekannt wäre. Keine oberklugen Sprüche, die jeden Moment unseres Handelns in Frage stellen wollen.

Vielmehr ist es die ab Vers 10 aufgezeigte Erkenntnis, dass Gott es ist, der über allem steht, der alles begleitet und zu dessen Ehre wir unser Leben gestalten sollen, die mir dringend und wichtig erscheint!

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine Woche in der Geschwindigkeit, die uns die Wahrnehmung der Größe und Tiefe des Handelns Gottes ermöglicht.

Eine gesegnete Zeit

Manuel

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