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Angedacht - Wie neu ist ein Jahr?

27. Dezember 2013 00:00 von Manuel Bendig | Kategorie: NRW, Hansa, NIB, Bayern, BW

Foto: baxel 2013

„Frohes neues Jahr!“ oder auch nur „Gutes Neues!“, wird man in jedem Jahr wieder aufs neue in den ersten Tagen des Jahres begrüßt. Das ist Höflichkeit auf den Punkt gebracht. Ohne zusätzliches Geplänkel, ohne Schnörkel tauschen wir so die ‚Wünsche’ für das neue Jahr aus.
Wie neu ist aber so ein Jahr? Nun ja, es ist völlig unberührt, von Ereignissen noch unangetastet. Die Zukunft ist uns (häufig glücklicherweise) unbekannt. Wir kennen weder die bahnbrechenden Ereignisse noch die drohenden Katastrophen und Unglücksfälle. So gesehen ist das Jahr vor seinem Beginn leer.
Wenn wir allerdings genau hinsehen, ist das vor uns liegende Jahr von Anfang an nie ‚leer’ gewesen. Allein unsere Planungen für das neue Jahr schaffen einen ganz individuellen Inhalt. Da ist zum Beispiel der Sommerurlaub, den wir zumindest zeitlich im Voraus festlegen mussten. Es sind besondere Familienereignisse, die ganz unterschiedlich zwar, aber irgendwie doch jeden betreffen.
Von den guten Vorsätzen mal ganz abgesehen, ist unser Jahr beim zweiten Blick alles andere als leer! Den vorausplanenden Leser mag das nicht erschüttern, hat er doch so die Möglichkeit rechtzeitig alles auf den Weg zu bringen. Der spontane Leser lässt sich da eher treiben und wartet ab, getreu dem Motto: ‚Es wird schon irgendwie gehen’. So manchen anderen Zeitgenossen bereitet die Tatsache, dass das Jahr bereits vor seinem Beginn gut gefüllt war, eher Angst.
Allen Lesern möchte ich gern zum Beginn des noch jungen Jahres ein Zitat mit in das neue Jahr geben, dass uns, wie immer wir das vor uns liegende Jahr auch sehen mögen, helfen kann, den Herausforderungen zu begegnen.

Wir haben für die Zukunft nichts zu befürchten, es sei denn, dass wir den Weg vergessen, den der Herr uns bisher führte!

E. G. White

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein gutes 2014

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